Mobiles Schmerzmonitoring

Zur Verbesserung des multiprofessionellen Schmerzmanagements

Der Projektbeirat des Projektes

(vlnr. Weth, Marschall, Braun, Ewers, Michalak, Klau-Fischer, Zenz, Osterbrink)

Am 27. September 2013 tagte der Projektbeirat zu seiner konstituierneden Sitzung im Gesundheitshaus in Münster. Der Projektbeirat setzt sich aus folgenden Mitgliedern (in alphabetischer Reihenfolge) zusammen:

- Dr. Ralf Becker (Hausärzte Verbund Münster)
- Dr. Andreas Braun (Diakonie Münster)
- Ass. Prof. Dr. Andre Ewers (Paracelsus Medizinische Privatuniversität)
- Monika Klau-Fischer (Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Regionalverband
   Münsterland/Soest)
- Dr. Ursula Marschall (Barmer GEK)
- Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Osterbrink (Paracelsus Medizinische Privatuniversität)
- Christine Menke (Stadt Münster, Sozialamt)
- Dr. Claus Weth (Stadt Münster, Gesundheitsamt)
- Multimedia Producer Daniel Zenz (smartQ Softwaresysteme GmbH)

In Kürze folgen weitere Informationen zu den einzelnen Mitgliedern des Beirates.

Statements des Projektbeirates

Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Osterbrink: „Die Entwicklung der painApp und die damit verbundene Dokumentation von Schmerzen am Tablet-PC kann zur Verbesserung der Schmerzsituation von älteren Menschen beitragen. Die orts- und zeitunabhängige Eingabe der aktuellen Schmerzsituation stellt eine erhebliche Erleichterung dar. Auch ohne zusätzliche, anstrengende Praxisbesuche erhält die Hausärztin bzw. der Hausarzt einen Einblick in die Schmerzsituation der älteren Menschen und kann ggfs. direkt entsprechend reagieren. Gerade auch in ländlichen Bereichen kann so eine kontinuierliche Kommunikation zwischen Patientinnen bzw. Patienten und deren Hausärztinnen bzw. Hausärzten sichergestellt werden. Ich freue mich, das Projekt begleiten zu dürfen, da es von der aktiven Einbindung älterer Patientinnen und Patienten sowie deren Hausärztinnen und Hausärzten in die gemeinsame Entwicklung lebt. Nur so kann eine bedarfsgerechte Software entwickelt werden, die letztendlich den Patientinnen und Patienten zugutekommt.“

Ass. Prof. Dr. Andre Ewers: "Moderne Technologien können nur dann die Patientenversorgung verbessern, wenn sie auf die Nutzer abgestimmt und verständlich sind. Dieser Grundsatz leitet uns im Projekt."

Dr. med. Ralf Becker: "Die Telemedizin ist zunehmend ein Thema auch in der hausärztlichen Versorgung. Durch die painApp kann ich jederzeit – auch ohne die Patienten in die Praxis zu bestellen – sehen, ob sich der Schmerzzustand ändert. Gegebenenfalls kann ich so dann kurzfristig die Therapie auf die Bedürfnisse meiner Patienten optimal anpassen."

Dr. Andreas Braun: "Der Umgang mit medizinischen Daten unterliegt höchsten Anforderungen an den umzusetzenden Datenschutzstandard.  Maßstab im Projekt ist die uneingeschränkte Gewährleistung informationeller Selbstbestimmung der teilnehmenden Patientinnen und Patienten."

Dr. Claus Weth MPH: "Zur Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung sind alle Möglichkeiten auszuschöpfen, die für Patientinnen und Patienten, Angehörige sowie Praxen hilfreich und entlastend wirken können. Ich wünsche mir, dass sich das painApp-Projekt zu einem solchen Instrument entwickelt."

Daniel Zenz: "Eine der großen Aufgaben des modernen Gesundheitssystems ist die engere Vernetzung bei der medizinischen Dokumentation – auch unter aktivem Einbezug des Patienten. Die Zeitnähe zwischen Entstehen, Eingabe und Austausch von Informationen lässt alle Aktiven in Heil- und Pflegeberufen Zeit- und Energieressourcen zurückgewinnen, die letztlich dem Patienten zu Gute kommen. Unser Ziel ist es nicht existierende Lösungen zu ersetzen, sondern effektiv durch einen reibungslosen Informationsfluss zu ergänzen."

Dieses Projekt wird gefördert und umgesetzt durch: