Mobiles Schmerzmonitoring

Zur Verbesserung des multiprofessionellen Schmerzmanagements

Informationen zur Projektförderung

Das Forschungsprojekt painApp wird im Rahmen des Projektaufrufes „Altersgerechte Versorgungsmodelle, Produkte und Dienstleistungen“ vom Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen sowie von der Europäischen Union gefördert. Durchgeführt wird das Projekt durch die beiden Verbundpartner Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg (PMU) und die smart-Q Softwaresysteme GmbH Bochum. Das Projekt painApp ist im Juni 2013 gestartet und endet im Juli 2015.

NRW Ziel 2-Programm 2007 – 2013

Innovationen wagen – Aufbruch in eine kreative Ökonomie. Im Jahr 2007 hat eine neue Förderperiode begonnen. Für Nordrhein-Westfalen bedeutet das konkret: Das Land erhält bis 2013 gut 1,3 Milliarden Euro aus dem EFRE-Fonds. Die Finanzmittel sind Teil des so genannten Ziel 2-Programms für Gebiete, in denen sich die Wirtschaft neu ausrichtet, um für kommende Herausforderungen gerüstet zu sein. Zusammen mit weiteren Mitteln der Landesregierung und privaten Geldern stehen insgesamt rund 2,5 Milliarden Euro bereit. Das NRW Ziel 2-Programm für Nordrhein-Westfalen verfolgt drei wichtige Ziele:

  • Der Mittelstand und die Existenzgründerszene sollen noch stärker und aktiver werden als bisher.
  • Städte und Regionen sollen attraktiver und lebenswerter werden.
  • Die Innovationsbereitschaft und Innovationsfähigkeit im ganzen Land soll verbessert werden.

In der neuen Förderperiode stehen deshalb Kreativität und Innovationen im Mittepunkt. Der Begriff Innovation bleibt dabei nicht auf technische Neuerungen beschränkt. Die Menschen in Nordrhein-Westfalen sollen sich in allen Bereichen Fragen stellen, die andere noch nicht gestellt haben; sie sollen Dinge zusammenbringen, die bisher noch nichts miteinander zu tun hatten. Gesucht werden zündende Ideen - made in NRW: Zukunftsweisende Technologien und Dienstleistungen, ungewöhnliche Kooperationen oder neue Ansätze für den Wissenstransfer zwischen Forschung und Wirtschaft. Kleine und mittelgroße Unternehmen werden für diese Form von Erfindergeist besonders wichtig sein.

Altersgerechte Versorgungsmodelle

Die Nachfrage nach bedarfsgerechten Produkten und Leistungen für ältere Menschen wird im demographischen Wandel weiter steigen. Gerade für kleine und mittlere Unternehmen als Anbieter von Medizintechnik in Nordrhein-Westfalen bestehen erhebliche wirtschaftliche Potenziale für die Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen für ältere und/oder mobilitätseingeschränkte Menschen.

In welchem Maß unsere zukünftige Gesellschaft insgesamt Teilhabe bietet, wird wesentlich davon abhängen, in welchem Maß älteren Menschen Teilhabe ermöglicht wird. Ein möglichst langes selbstbestimmtes Leben im Alter erfordert zunächst Produkte und Dienstleistungen, die helfen, den Lebensalltag im gewohnten Umfeld möglichst lange selbstständig zu bewältigen, obwohl die körperliche Leistungskraft abnimmt. Das setzt eine altersspezifische Alltagstauglichkeit und Funktionalität voraus und - gerade bei neuen Medien - auch die Akzeptanz durch ältere Menschen. Eine wichtige zusätzliche Herausforderung ist dabei, Selbstständigkeit durch Produkte und Dienstleistungen so zu unterstützen, dass sie innerhalb bestehender und neuer sozialer Bezüge gelebt werden kann und nicht zu einer Vereinsamung und Isolierung beiträgt.

Chancengleichheit von Männern und Frauen und Nichtdiskriminierung sind dabei grundsätzliche Ziele. Alle Menschen sollen unabhängig von ihrer sexuellen Identität im Alter selbstbestimmt, sichtbar und "mittendrin" würdevoll leben können. Ziel ist die Neuausrichtung einer von Diversität geprägten Pflege-, Alten- und Gesundheitspolitik. Dabei sollen bestehende allgemeine Strukturen genutzt, eigenständige gestärkt und neue aufgebaut werden. Die Herausforderungen können nur in engem Dialog mit Betroffenen und orientiert an den tatsächlichen Bedarfen gelöst werden.

Förderschwerpunkte

Folgende Schwerpunkte werden durch den Projektaufruf gefördert:

  • Vermeidung oder Kompensation altersbedingter Kompetenzeinbußen
  • Altersgerechte und integrierte gesundheitliche und pflegerische Versorgung im gewohnten Lebensumfeld
  • Altersgerechte, teilhabeorientierte Versorgung im Krankenhaus und in der stationären Pflege sowie übergreifende, abgestimmte Angebote
  • Geschlechtergerechte und kultursensible Unterstützung gesundheitlicher und pflegerischer Versorgung im Alter
  • Unterstützung pflegender Angehöriger und des sorgenden sozialen Umfelds
  • Sicherstellung eines gesunden und sicheren Alters im Quartier

28 Vorhaben mit 85 Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft wurden zur Förderung ausgewählt und sind im Frühjahr 2013 gestartet.

Weitere Informationen zu den Programmzielen und den Projekten finden sie unter: www.ziel2.nrw.de

Dieses Projekt wird gefördert und umgesetzt durch: